aid) - Exotische Früchte wie Ananas, Mango oder Kaki sind in der Regel kaum mit Pflanzenschutzmitteln belastet. So lautet das erfreuliche Resultat einer Untersuchung von Stiftung Warentest. Die Lebensmittelprüfer hatten bei großen Handelsketten, in Bio-Supermärkten und in einem Online-Shop 48 Exoten eingekauft. Das Obst aus fernen Ländern wurde im Labor unter anderem auf rund 500 Pflanzenschutzmittel geprüft.
Ob Ananas, Mango, Kaki, Feige oder Maracuja - keine Frucht überschritt die gesetzlich festgelegten Grenzwerte für Pflanzenschutzmittelrückstände.
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(aid) - Kurz vor Saisonende finden Verbraucher jetzt noch Steckrüben von heimischen Feldern in den Supermarktregalen. Das Wurzelgemüse mit dem feinen herbsüßlichen Geschmack wird inzwischen auch von Gourmetköchen sehr geschätzt. Dabei war die Steckrübe, auch Kohlrübe genannt, in früheren Zeiten Nahrungsgrundlage für die ärmere Bevölkerung. Im so genannten Steckrübenwinter 1916/17 mussten sich die Menschen sogar fast ausschließlich von dem Wurzelgemüse ernähren, da Nahrung knapp und die Kartoffelernte ausgefallen war.
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(aid) - Jetzt hat die Schwarzwurzel Saison. Das zarte Wintergemüse bereichert den Speiseplan und erinnert in der Zubereitung und im Geschmack an Spargel. Das Aroma ist jedoch intensiver und eher nussartig. Schwarzwurzeln schmecken in der Suppe oder im Eintopf, als Püree und gebacken als Gemüsebeilage zu Wildgerichten. Besonders gut harmoniert der "Winterspargel" mit Äpfeln, Nüssen, Möhren oder Erbsen, ist aber auch roh im Salat ein Genuss. Dazu werden die Wurzeln gerieben und zum Beispiel mit etwas Zitronensaft, Jogurt oder saurer Sahne, frischen Kräutern und einem Hauch Meerrettich verfeinert.
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Niedrige Lebensmittelpreise gefährden Qualität
(aid) - Man könnte sich im Schlaraffenland wähnen. Zwar fliegen den Verbrauchern in Deutschland noch nicht die gebratenen Tauben in den Mund, und doch scheint das nur eine Frage der Aerodynamik. Tatsache ist, dass die Auswahl an Lebensmitteln in Supermärkten schier unüberschaubar geworden ist, die Lebensmittelpreise so niedrig sind wie selten und nur zu 11 Prozent des Einkommens für Nahrungsmittel ausgegeben werden müssen. Das war auch einmal anders. Mitte der Sechziger Jahre mussten noch satte 40 Prozent fürs tägliche Essen und Trinken ausgegeben werden, von der damalig sehr eingeschränkten Sortimentsvielfalt einmal ganz zu schweigen.
"Verbraucherherz, was willst Du mehr", möchte man fast unentwegt beim bewussten Einkauf ausrufen. Und doch lohnt sich eine nähere Betrachtung, denn dabei muss doch irgendeiner oder irgendetwas auf der Strecke bleiben. Die Skepsis ist angebracht.
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Risiko der koffeinhaltigen Getränke kaum einschätzbar
(aid) - Seit einiger Zeit sind in Deutschland neuartige koffeinhaltige Lebensmittel, so genannte Energy Shots, auf dem Markt. Sie enthalten deutlich mehr anregende Inhaltsstoffe wie Koffein und teilweise auch Taurin pro Liter als herkömmliche Energydrinks und sollten daher nur mit äußerster Vorsicht konsumiert werden, warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Energydrinks sind koffeinhaltige Limonaden, denen meist Substanzen wie Taurin, Inosit und Glucuronolacton zugesetzt sind. Energy Shots werden in kleineren Mengen (25 bis 75 ml) und als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Die Zusammensetzung der Getränke ist dabei sehr unterschiedlich: Pro Portion sind 50 bis 200 Milligramm Koffein und 200 bis 1000 Milligramm Taurin enthalten. Die Hersteller werben damit, dass diese Produkte die Konzentration, Leistungsfähigkeit und sportliche Fitness steigern würden, was wissenschaftlich allerdings bislang nicht erwiesen ist.
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Pflanzenschutzmittelrückstände 2008 generell auf dem Rückzug
(aid) - Die gute Nachricht vorweg: In Lebensmitteln finden sich immer weniger Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Das ergibt sich aus der "Nationalen Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände 2008", die das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am 4. Januar 2010 veröffentlicht hat. Auch die Anzahl der Lebensmittel, die die zulässigen Höchstmengen überschritten haben, nimmt ab. Bei den insgesamt knapp 17 000 Proben fanden die Untersuchungsbehörden bei 43,4 Prozent keine Rückstände von Pflanzenschutzmitteln (Vorjahr: 38,6 Prozent). Gleichzeitig nahm der Anteil der Proben ab, die Rückstände über dem gesetzlichen Höchstgehalt enthielten, von 4,5 auf 3,7 Prozent. Nun könnten Freigeister auf die Idee kommen, dass die Mehrheit der auf dem deutschen Markt befindlichen Lebensmittel belastet sind (100 Prozent minus 43,4 Prozent = mehr als die Hälfte).
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Studie "Essen & Trinken in Deutschland"
(aid) - Während für die Mehrheit der Deutschen drei Hauptmahlzeiten und eine Stärkung am Nachmittag noch immer die Norm sind, tendieren die Jüngeren zu unregelmäßigen Essgewohnheiten. Gegessen und getrunken wird bei den 20- bis 24-Jährigen oftmals, wenn Hunger und Durst sich einstellen und gerade Zeit ist. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Studie "Essen & Trinken in Deutschland", die die GfK Panel-Services unter 4500 Verbrauchern im Alter von 16 bis 69 Jahren durchgeführt hat. Ob dieser deutliche Trend zu einer Verschiebung der klassischen Ernährungsstrukturen führe, würden die nächsten Jahre zeigen. Laut Befragung essen und trinken die 20- bis 24-Jährigen zudem auch am häufigsten unterwegs. Rund 40 Prozent ihrer Mahlzeiten nehmen sie außerhalb der eigenen Wohnung zu sich. Die Studie stützt sich auf ein neues ganzjährig online geführtes Ernährungstagebuch, das über 400 000 Verzehrssituationen rund um die Uhr erfasst hat. Weitere interessante Ergebnisse der Studie:
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(aid) - Zu den Festtagen sind neben der Weihnachtsgans auch große Stücke vom Schwein, Rind oder Lamm sehr beliebt. Ein klassischer Braten sorgt für stimmungsvolle Gemütlichkeit an der Festtafel und ist darüber hinaus praktisch in der Vorbereitung. Einmal im Ofen - macht er sich mit der so genannten "Niedergarmethode" fast wie von selbst und gelingt auch weniger geübten Köchen. Zarte Filet-, aber auch langfaserigere Fleischstücke von Schulter, Brust oder Keule lassen sich besonders gut mit der langsamen Gartechnik zubereiten.
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Köstliche Kreationen aus der winterlichen Dessertküche
(aid) - Weihnachtszeit ist Bratapfelzeit. Die einfache, aber hocharomatische Süßspeise aus gebackenen Äpfeln bereichert die winterliche Dessertküche in mannigfachen Variationen. Wer es klassisch mag, bäckt die ganzen, ungeschälten Früchte in einer Auflaufform bei mittlerer Hitze. Nach rund einer halben Stunde platzt die Haut der Äpfel auf und löst sich leicht von der Schale. Mit ein wenig Zucker und Zimt bestreut, können die Bratäpfel dann genüsslich "ausgelöffelt" werden. Etwas raffinierter wird es, wenn man das Kerngehäuse vor dem Backen - beispielweise mithilfe eines Apfelausstechers - entfernt und mit weihnachtlichen Zutaten wie Mandelsplittern, in Rum eingelegten Rosinen, Marzipan oder Konfitüre füllt.
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(aid) - Apfel, Nuss und Mandelkern essen alle Kinder gern. Wohlbekannt ist dieser Vers und zur Weihnachtszeit immer gern bemüht, wie auch hier. Ein wenig altmodisch klingt der Text, wer würde noch vom "Mandelkern" sprechen, statt von "Mandeln"?
Neben dem Dichter freut's jedoch auch den Botaniker, denn der essbare Teil der Mandel ist in der Tat nur der Kern einer Frucht, genau genommen einer Steinfrucht. Am Baum ist dieser Kern noch von einer harten Schale umgeben, die wiederum von grünem Fruchtfleisch eingeschlossen ist. Der Aufbau der Frucht gleicht somit eher den nah verwandten Pfirsichen und Aprikosen, nur dass bei diesen das Fruchtfleisch statt des Kerns essbar und schmackhaft ist.
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