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(aid) - Wer selber einen Apfelbaum im Garten hat, sollte auch den richtigen Erntezeitpunkt kennen. Allgemein gilt, dass man das Obst noch nicht pflückt, wenn es eine grünliche Grundfarbe und schmutzig braun- oder blaurote Deckfarbe aufweist. Denn je intensiver und leuchtender die Schale ist, desto mehr wertvolle Inhaltsstoffe liefern die Äpfel. Neben der sortentypischen Größe erkennt man reifes Obst daran, dass es sich leicht vom Ast abdrehen lässt (dafür leicht nach oben kippen) und die Kerne braun sind.
Halbreif geerntete Äpfel schrumpfen mit der Zeit und werden von innen fleckig. Da Äpfel nicht gleichzeitig reifen, muss man jeden Baum mehrmals durchpflücken.
Zum Lagern von Herbst- oder Winteräpfeln legt man die unbeschädigten und nach Sorten getrennten Früchte einlagig mit dem Stiel nach oben in Kisten.
Diese stellt man an einen kühlen, aber frostfreien, luftigen Ort und kontrolliert die Früchte regelmäßig auf eventuellen Verderb. Äpfel produzieren Reifegase, durch die Gemüse und andere Früchte schneller reifen, daher sollten sie separat gelagert werden.
Alternativ lässt sich das Obst gut konservieren, sei es eingemacht, getrocknet oder gepresst. Viele örtliche Keltereien nehmen Äpfel an und verarbeiten sie zu frischem Saft (Informationen bei der Gemeindeverwaltung).
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Geschrieben am Montag, 02.Oktober 2006 von Ivonne |
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