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 Diäten: metabolic balance – der Test: |
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Erste Eindrücke - Vorbereitungsphase und strenge Phase 2
Ich habe mich für drei Monate auf das Abenteuer metabolic balance eingelassen um einerseits meinen lahmen Stoffwechsel auf Trab zu bringen, meine Allergien zu bekämpfen, sowie 5 Kilo an Gewicht zu verlieren Betreut werde ich in diesem Zeitraum von einem Ernährungsberater in Nürnberg. Die Kosten für dieses Stoffwechselprogramm betragen in etwa 360 Euro, die Gruppenbetreuung ist mit ca. 300 Euro etwas günstiger. Die Preise differenzieren jedoch stark nach Dauer, den Zielen der einzelnen Teilnehmer, sowie den verschiedenen angebotenen Leistungen.
Für die beiden Tage der Vorbereitungsphase entschied ich mich jeweils für einen Obst- und einen Gemüsetag. Dies war soweit nichts Neues, was mir jedoch im Vorfeld etwas Unbehagen bereitete war die Pflicht, an beiden Tagen eine Darmreinigung durchzuführen. Mutig schritt ich in die Apotheke meines Vertrauens um mir das empfohlene FX Passagensalz zu besorgen. Nachdem sich nach der ersten Einnahme nichts tat, wiederholte ich das Procedere am nächsten Tag mit einer etwas höheren Dosis und der durchschlagende Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Im großen Ganzen blieb aber alles im erträglichen Rahmen.
Dann startete das Abenteuer „Strenge Phase 2“, die mindestens zwei Wochen andauert und wovon ich bereits eine geschafft habe. Am härtesten fiel und fällt mir immer noch der Verzicht auf jegliches Öl, sowie die fünfstündigen Pause zwischen den Mahlzeiten, vor allem zwischen Frühstück und Mittagessen. Anfangs ist das Programm bedingt durch die vielen Regeln schon ein wenig kompliziert und erfordert emsiges Nachschlagen in den vom Betreuer ausgehändigten Unterlagen, aber so langsam geht es in Fleisch und Blut über.
Bei metabolic balance wird sehr viel Wert auf gute und natürliche Produkte gelegt, die möglichst immer frisch zubereitet werden sollen. Für mich insofern kein Problem, da ich sowieso täglich koche und Fertiggerichte noch nie auf meinem Speiseplan standen. Natürlich ist das Programm dadurch etwas zeitaufwändig und wer viel außer Haus muss sollte vor allem in Phase 2 über ein ausgeprägtes Organisationstalent verfügen.
Des Weiteren muss jede Mahlzeit akribisch genau abgewogen werden, was sich zunächst recht einfach anhört, aber manchmal schon zum Glücksspiel wird, wenn die Fisch- oder Fleischstücke im Vorfeld nicht die erforderliche Größe haben und zudem noch portioniert werden müssen. Ich muss zugeben, das nervt mich schon manchmal ein wenig, aber ich hoffe, dass sich mein Auge im Laufe der Zeit noch etwas schult und ich auf Anhieb die richtige Menge zuschneiden kann.
Meine Mühe wurde aber immerhin mit einer Gewichtsabnahme von einem Kilo in dieser Woche belohnt, was für mich, vor allem bei meinen Stoffwechsel, dessen Trägheit ab und an einer Wanderdüne in der Sahara ähnelt, ein gutes Ergebnis ist. Natürlich werde ich länger als die mindestens vorgeschriebenen 2 Wochen in Phase zwei verbleiben, aber dann darf ich wenigstens 3 Esslöffel gutes Öl verwenden, was die Zubereitung der Speisen durchaus erleichtert. Ansonsten sind die Mahlzeiten schmackhaft und ich habe nicht das Gefühl auf etwas Wesentliches verzichten zu müssen - im Gegenteil ich habe viel Neues wie Tofu, Wildreis oder Austernpilze ausprobiert und durchaus Gefallen daran gefunden. Mein Resümee nach einer Woche: anfangs etwas kompliziert, teilweise zeitaufwändig, aber ansonsten ein tolles vielseitiges Programm das Lust auf mehr macht!
Bücher zum Thema:
Zum Thema metabolic balance® sind bei abnehmtreff.de bislang folgende Artikel erschienen:
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Geschrieben am Dienstag, 07.Juli 2009 von Ivonne |
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